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Morgan



Hier sind wir an den Anfängen des Kraftfahrens: Harry Frederick Stanley Morgan überlegte, wie er wohl ein preisgünstiges und einfaches Vehikel bauen könnte. Seinerzeit war es noch nicht endgültig ausgemacht, an welcher Stelle wie viele Räder zu sitzen haben - Morgan erfasste aber die Dreirad-Idee genau richtig: zwei vorn für Stabilität, hinten eins für den Antrieb. Zwischen die Vorderräder kommt der Motor, da genügt ein leichtes Motorrad- Aggregat; die Räder selbst sind einzeln aufgehängt, womit Morgan der Zeit um etwa 30 Jahre voraus war. Er nutzte dazu sein eigenes System, die Geradwegfede- rung, mit der sein Enkel Charles bis heute die Erzeugnisse der Familie ausstattet. Und so kamen die Threewheeler über die Welt wie ein Schwarm Kampfameisen. Oder zumindest taten dies spätere Versionen, besonders die Aero-Reihe. Nicht alle Dreirad-Morgan verbreiteten Furcht und Schrecken auf Englands Renn- strecken, es gab auch familientaugliche Exemplare mit vier Sitzen, vier Zylindern und bald auch vier Rädern. Diesen verdankt das Morgan-Dreirad eine Produk- tionspause von immerhin 57 Jahren - aber halt nur eine Pause. Das aktuelle Dreirad ist selbstverständlich nach Prinzipien der dreißiger Jahre gebaut, läuft aller- dings mit PS-Zahlen tief im dreistelligen Bereich. Damit ist es ein klassisches Führersch ei na n gst -Auto: Steig ein und du be- kommst Angst vor deinem Führerschein. Ab etwa 40.000 Euro beginnt der luftige Spaß mit dem modernen Threewheeler.

Reliant



So sollte man es vielleicht doch eher nicht machen. Wir wissen, die Ursprünge des Reliant-Dreirads liegen beim Lastmotorrad, mit einer Gabel vorn und einer Schwerlast - Starrachse hinten. Spätestens mit dem Typ Regal 3/25 wurde 1962 ein richtig sorgfältig durchdachtes Auto draus, mit einem Leichtmetall-Vierzylinder und viervollwertigen Sitzen - das ganze bei einem Gewicht von 400 Kilo. Das hätte ein Kracher werden können, doch der Engländer mag's traditionell, weshalb Reliant seiner alten Rad - Anordnung treu blieb, und die ist ein Pferdefuß. Wenn nämlich die Hinterachse nicht von sechs Zentnern Zement im Kofferraum am Boden gehalten wird und zugleich das Tempo etwa 50 krn/h übersteigt, dann sollte man Kurven sehr vorsichtig angehen, und Linkskurven am besten ganz vermeiden, sonst küsst man das Unkraut im Straßengraben. Trotzdem blieb die Reliant-Kundschaftihrem Dreirad

Lomax



Tony Divey war natürlich nicht der einzige Brite, der sich an einer übersetzung der Morgan- Aero-Idee ins Moderne versuchte. Ziemlich nah am Triking ist zum Beispiel das JZR Trike, das ebenfalls Motorrad-Technik verwendet. JZR ist seit 1992 aktiv (http://jzrpa.com). Einen ganz anderen Weg ging die Lomax Motor Co., die sich von der technischen Brillanz des Citroen 2CV inspirieren ließ. 1982 begann die Fertigung von Dreirädern, wobei der Lomax den Plattformrahmen der Ente nutzt, dazu Vorderachse und Motor samt Antriebsstrang. Das Ergebnis jst nur optisch dem Morgan-Vorbild ähnlich - der Lomax fährt völlig anders. Ein Enten-gemäßes Leistungsniveau von 28 bis 35 PS halten ihn gut auf dem Boden, wobei auch diese spärliche Motorisierung bei einem Leergewicht von sieben Zentnern recht ordentlich Zug entwickeln kann. Trotzdem: "Segeln auf der Landstraße" nennt der Lomax-Club das Fahrgefühl (www.lomax-club.de). Die Fertigung von Lomax-Dreirädern ruht derzeit.